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Physiker zwischen Autonomie und Anpassung
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Physiker zwischen Autonomie und Anpassung ab 115 EURO Die Deutsche Physikalische Gesellschaft Im Dritten Reich. 1. Auflage

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Physiker zwischen Autonomie und Anpassung
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Physiker zwischen Autonomie und Anpassung ab 99.99 EURO Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich

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Physiker zwischen Autonomie und Anpassung ab 99.99 EURO Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich

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Physische Anthropologie - Biologie des Menschen
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Das Thema "Physische Anthropologie - Biologie des Menschen" stand im Mittelpunkt der 14. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie in Göttingen. Zu den herausragenden Gelehrten der Göttinger Alma mater gehörte der Naturforscher Johann Friedrich BLUMENBACH (1752-1840), der als einer der Väter der modernen Naturforschung gilt. Seinem Wirken sind Beiträge zu den Göttinger Studienjahren des Botanikers Matthias Jacob SCHLEIDEN (1804-1881) und dessen Rezeption der Blumenbachschen Rassenlehre sowie zu einer Fehlinterpretation der Blumenbachschen Ansichten durch den bekannten amerikanischen Evolutionstheoretiker Stephen Jay GOULD (1941-2002) gewidmet. Weitere Ausführungen beschäftigen sich mit dem Zwiespalt zwischen dem Anspruch der Anthropologie als "dritter Biologie" neben Botanik und Zoologie und dem seit Jahren zu beobachtenden personellen und institutionellen Schrumpfen des Wissenschaftssystems "Anthropologie". Unterschiedliche Bilder von Urmenschen als zeitgebundene Darstellungen in der Anthropologie werden behandelt, die Erforschung von Vorkommen und Herkunft der Wildformen unserer Kulturpflanzen wird mit anthropologischen Fragestellungen verbunden und das Prinzip der "funktionellen Anpassung" des Anatomen Wilhelm ROUX (1850-1924) in seiner Bedeutung für die physische Anthropologie und die Orthopädie diskutiert. Einen Schwerpunkt des Bandes bilden Forschungsreisen und ihre Nachwirkungen, u. a. die Sibirienreise von Daniel Gottlieb MESSERSCHMIDT (1685-1735), die Deutsche Indien-Expedition des Anthropologen Egon Freiherr VON EICKSTEDT (1892-1965) sowie die Entwicklung eines Vereins zur "Verbreitung von Naturkenntniß und höherer Wahrheit", der zum Andenken an den auf einer Forschungsreise in Sizilien ermordeten Künigsberger Botaniker August Friedrich SCHWEIGGER (1783-1821) durch dessen Bruder, den Hallenser Physiker Johann Salomo Christoph SCHWEIGGER (1779-1857), ins Leben gerufen wurde. Weitere Themen sind die Karlsschulrede von 1793 des Württemberger Naturforschers Carl Friedrich KIELMEYER (1765-1844), die Ansichten zur Biologie des Menschen von Gottfried Reinhold TREVIRANUS (1776-1837) und die besondere Beziehung des Industriellen und Zoologie-Dilettanten Friedrich Alfred KRUPP (1854-1902) zur Stazione Zoologica in Neapel. Alternative Evolutionskonzepte, wie die idealistische Morphologie des Anatomen Wilhelm LUBOSCH (1875-1938) und die Orthogenese, bilden den Schwerpunkt weiterer Beiträge. Dazu kommt ein Bericht über ein konfliktbeladenes Lehrer-Schüler-Verhältnis um den Zoologen Fritz Simon BODENHEIMER (1897-1959) und den Entomologen Gottfried FRÄNKEL (1901-1984) an der Hebräischen Universität in Jerusalem sowie ein Vergleich der Lebensschicksale zweier streitbarer Vertreter der Biologie des 20. Jahrhunderts in Deutschland: Ernst Georg PRINGSHEIM (1881-1970) und Gerhard Helmut SCHWABE (1910-1987). Das Problem der Forschung bzw. Nichtforschung im Bereich der Biowaffen, Debatten um die künstliche Jungfernzeugung und literarische Überlegungen zu Mensch und Tier ergänzen das Spektrum des Bandes.Inhalt: * Michael Kaasch, Joachim Kaasch & Nicoolaas A. Rupke: Editorial * Ilse Jahn: Die Göttinger Studienjahre von Matthias Jacob Schleiden 1832/1835 und seine Rezeption von Blumenbachs Rassenlehre in seinen Vorlesungen über Phzsische Anthropologie * Thomas Junker: Johann Friedrich Blumenbach, Stephen Jaz Gould und die natürliche Einheit der Menschen * Volker Schurig: Konkurrierende Begründungen einer Sonderstellung der Anthropologie im System der Biowissenschaften * Konstanze Weltersbach: Homo neanderthalensis und Urmensch: Rekonstruktionen und Lebensbilder * Marianne Klemun: Anthropologie und Botanik: Ursprünge der Kulturpflanzen und Muster ihrer weltweiten Verteilung. Franz Ungers "bromatorische Linie" (1857) zwischen Humboldts Pflanzengeographie und den Vavilovschen Genzentren (1926) * Stefan Kirschner: Wilhelm Roux' Prinzipg der "funktionellen Anpassung" und seine Bedeutung für die physische Anthropologie * Marita Hübner: Zur politischen Bedeutung der Forschungsreise Daniel Gottlieb Messerschmidts nach Sibirien in den Jahren 1720-1727 * Dirk Preuss: Die "erse vorwiegend physisch-anthropologische Expedition überhaupt"? - die Deutsche Indien-Expedition 1926-1929 * Michael Kaasch & Joachim Kaasch: "Verbreitung von Naturkenntniß und höherer Wahrheit" - Das Vermächtnis des als "Opfer seiner Wissenschaft gefallenen" Botanikers August Friedrich Schweigger (1783-1821) * Mathias Grote: Die "Kräfte der Organischen": Transformationen des Naturbildes in C: F. Kielmeyers Karlsschulrede * Elke Witt: Die wechselnden Gewänder der Natur: Die Biologie nach Gottfried Reinhold Treviranus * Christiane Groeben: Alfred Krupp, Anton Dohrn und Salvatore Lo Bianco: Pelagische Tiefseekampagnen um Capri 1900-1902 * Kay Meister: Anatomie ohne Kausalbezug - die Idealistische Morphelogie Wilhelm Luboschs (1875-1938) * Igor Popov: Directed Evolution Idea (Orthogenesis) and Its Implications Concerning Human Evolution * Frank Leimkugel: Der Entomologe Gottfried Fränkel und sein Konflikt mit Fritz Bodenheimer an der Hebräischen Universität Jerusalem - ein Beitrag zum Einstein-Jahr 2005 * Dieter Mollenhauer: Was ist die Umwelt des Menschen? - Versäumte Nutzung von (anthropo-)ökologisch wichtigen Konzepten der biologen Ernst Georg Pringsheim und Gerhard Helmut Schwabe * Dieter Zissler: Von Tier und Mensch Erhard Geissler: Aufstieg und Fall des Whistleblowers Dr. Ehrenfried Petras oder Warum sich die westdeutschen Biowafen als Massen-"Verschwindungs"-Waffen erwiesen * Heiner Fangerau: Künstliche Jungfernzeugung - akzeptanz und Ablehnung einer Biotechnologie * Personenregister

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Physiker zwischen Autonomie und Anpassung
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Deutschland war im ersten Drittel des zwanzigsten Jahrhunderts ein Weltzentrum physikalischer Forschung, insbesondere auf dem Gebiet der Theoretischen Physik. Zum institutionellen Netzwerk dieser Hochkultur der Physik gehörte die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG), eine der ältesten und einflussreichsten wissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland.Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933 bedeutete auch für die Physik einen tiefen Einschnitt. Politische Einflussnahme, die Vertreibung jüdischer Gelehrter und die verstärkt anwendungsbezogene und militärtechnische Ausrichtung der Forschung veränderten die Rahmenbedingungen physikalischer Forschung grundlegend und bedeuteten einen gravierenden Verlust an internationalem Ansehen und Einfluss.Welche Rolle spielte die Deutsche Physikalische Gesellschaft in den Jahren der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, welche Position nahm sie im Prozess der wissenschafts- und forschungspolitischen Neuorientierung ein und was war ihre Funktion im politischen Macht- und Handlungsgefüge des Dritten Reiches? Welchen Einfluss hatten die Vertreter der so genannten "Deutschen Physik" in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und in der damaligen Physik generell? Welche Handlungsspielräume hatten die Physiker im Dritten Reich, sich der Vereinnahmung durch ein totalitäres und verbrecherisches Regime zu entziehen?Eine Gruppe namhafter Autoren versucht Antwort auf diese Fragen zu finden und beleuchtet die wissenschaftsimmanenten Aspekte sowie die gesellschaftspolitischen Zusammenhänge, die die Geschichte der Deutschen Physikalischen Gesellschaft während des Dritten Reiches im Spannungsfeld zwischen politischer Anpassung und wissenschaftlicher Autonomie bestimmt haben.

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Quantenmechanik und Weimarer Republik
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Erster Teil Einleitung Karl von Meyenn 1st die Quantentheorie milieubedingt? I Die Quellen zur modernen Physikgeschichte und ihre Bedeutung flir die wissenschaftshistorische Forschung . . . . . . . . . . . . . . . . 4 II Iatemalismus versus Externalismus in der Wissenschaftsgeschichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 III Schrodingers Behauptung von der Milieubedingtheit der N aturwissenschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 IV Die Durchsetzung neuer physikalischer Theorien: Interner Sachzwang und psychologische Motivation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 V Die "Hintergrundsphysik": Paulis Auffassung tiber das UnbewuBte und die naturwissenschaftliche Begriffsbildung . . . . . . . . 18 VI Die Weimarer Republik und die Physiker. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25 VII Der "Boykott der deutschen Wissenschaft" . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29 VIII Kulturpessimismus. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34 IX Unterschiedliche Lebenseinstellungen: Die lugendbewegten und die Neopositivisten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 X Faszination der Relativitatstheorie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 XI Neue Formen der ForschungsfOrderung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 XII WissenschaftsfOrdernde und wissenschaftshemmende Faktoren des Kulturmilieus . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49 XIII Einwirkung des Kulturmilieus auf die Inhalte einer physikalischen Theorie. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 XIV Formans Anpassungsthesen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55 VI Inhalt Zweiter Teil Die Forman-Thesen Paul Forman Weimarer Kultur, Kausalitat und Quantentheorie 1918 ·1927 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 61 I Die Weimarer Kultur a1s feindselige geistige Umgebung . . . . . . . . 68 1 Die Ansichten von Physikern und Mathematikern. . . . . . . . . . . . . . . . . 68 2 Wie sie durch andere Beobachter bestatigt wurden. . . . . . . . . . . . . . . . 75 3 Geistige Verbiindete: Der Wiener Kreis und das Bauhaus. . . . . 79 4 Erziehungsideale und Reformen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 84 5 Die Krise der Wissenschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 86 6 Spenglers Untergang des Abendlands . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 II Anpassung der Weltanschauung an die geistige Umgebung. . . 99 1 Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 99 2 Vom Positivismus zur Lebensphilosophie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 103 3 Kapitulation vor Spengler. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 4 Krisensehnsucht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 III Dispensing with causality: Anpassung des Wissens an die

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Einführung in die Brillenlehre
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Der Physiker Otto Rudolf Henker (1874-1926) übernahm 1908 die Leitung der neugegründeten Brillenabteilung im Jenaer Zeisswerk, in die er bald die Entwicklung medizinisch-optischer Geräte einschloß. So schuf er in Verbindung mit vielen Ärzten und Kliniken Lupen, Spezialbrillen, Beleuchtungs- und Bestrahlungseinrichtungen und vor allem wichtige Geräte für Augenärzte und Augenoptiker, zum Beispiel Ophthalmoskope nach A. Gullstrand, eine Spaltlampe nach Gullstrand, A. Vogt und L. Koeppe, vielerlei Zubehör zur Verordnung und Anpassung der Sehhilfen, darunter seinen neuartigen Scheitelbrechwertmesser (1916) und sein Parallaxen-Refraktometer (1922). Nebenbei entwickelte H. auch Cystoskope und Geräte zur Untersuchung und Photographie von Trommelfell und Kehlkopf. Außerdem förderte er, nachdem 1911 das Punktal-Glas herausgekommen war, mit großem Eifer die Heranbildung eines tüchtigen Augenoptikerstandes und die Errichtung der Jenaer Optikerschule, an der er anfänglich selbst lehrte. Von großer pädagogischer Veranlagung zeugt unter anderem das vorliende Werk "Einführung in die Brillenlehre" (1921), welches auch ins englische, französische u. spanische übersetzt wurde.Der vorliegende Band ist mit 339 S/W Abbildungen illustriert.Nachdruck der Originalauflage von 1921.

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Bahnbrechend zum 'Culturpflug unserer Zeit'
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Im Zeitraum von 1830 und 1860 veränderte die Einführung der Eisenbahn nicht nur Technik und Wirtschaft, sondern auch das soziale und kulturelle Leben tiefgreifend. Die wechselseitige Verschränkung von Kultur und Technik untersucht Günter Dinhobl am Beispiel der Einführungsphase der Eisenbahn in der Habsburgermonarchie und demonstriert damit nachdrücklich die Eignung kulturwissenschaftlicher Zugangsweisen zum Themenkomplex Technik. Am Beispiel der Studienreisen von Eisenbahntechnikern aus der Habsburgermonarchie analysiert Dinhobl den über den Transfer der Technik hinausgehenden Kulturtransfer. Anhand der Dienstanweisungen für die Bediensteten sowie der Benützungsvorschriften für die Reisenden werden Aspekte der Durchsetzung, die bis heute den selbstverständlichen Umgang mit dieser Technologie prägen, aufgearbeitet. Die Umsetzung der Eisenbahn wird anhand der Argumentationslinien für den Bahnbau durch Eisenbahntechniker sowie der Praktik der Lokomotivbezeichnung durch Namensgebung aufgezeigt; beide Beispiele sind von der Verwendung einer hochgradig aufgeladenen Symbolik begleitet, welche die kulturelle Verankerung der Technik darstellt. So erlaubt dieses Werk eine ausgewogene Darstellung des komplexen Bündels der sozio-kulturellen Dimensionen der Transporttechnologie Eisenbahn. Der Autor: Günter Dinhobl, Dr., geb. 1968, Physiker und Historiker. 2000–2004 FWF-Forschungsprojekt zur Eisenbahngeschichte, 1999–2006: Mitarbeiter (bis 2005) / Leitung des Projektes PROVISO im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, 2006 Mitarbeiter des Konzernarchives der ÖBB DLG, seit 2007 Mitarbeiter im Stab Forschung & Entwicklung der ÖBB-Infrastruktur Bau AG. Inhaltsverzeichnis Einleitung 1. Ausgangslage: Positionen und Zugänge - Technikgeschichte als Kulturgeschichte 1.1 Eisenbahngeschichte und Technik- sowie Kulturgeschichte 1.2 Technikgeschichte als Kulturgeschichte 1.2.1 Technikforschung und Technikgeschichte 1.2.2 Technik und Kultur in der Technikgeschichte 1.2.3 Technikerbiographien 1.2.4 Technik und Geschlecht 1.3 Kulturwissenschaftliche Begriffsdimensionen für Technik 1.3.1 Technik und Technologie 1.3.2 Kultur und Zivilisation 1.3.3 Technologie- und Kulturtransfer 1.3.4 Aufklärung und Romantik 2. Verbreitung: Eisenbahn und Transfer - zur Bedeutung von Studienreisen 2.1 Reiseberichte alt-österreichischer Eisenbahntechniker 2.2 Die Reise von Carl Ghega und Moritz Loehr nach Nordamerika 2.2.1 Die Rezeption der Reise in Biographien 2.2.2 Die Personen: Carl Ghega, Mathematiker und Techniker - Moritz Loehr, Architekt und Übersetzer Bildteil 2.2.3 Die Wissensgenerierung: Reise nach Nordamerika im Jahr 1842 2.3 Berichte und Publikationen von Ghega und Loehr 2.3.1 Zur Wissensverbreitung (1): Reiseberichte an die Auftraggeber 2.3.2 Zur Wissensverbreitung (2): Publikationen für die Öffentlichkeit 2.3.3 Im Spannungsfeld von Aufklärung und Romantik 2.4 Technologietransfer 2.5 Kulturtransfer 2.5.1 Die Vermittler des Kulturtransfers - Rolle und Funktion der reisenden Eisenbahn-Techniker 2.5.2 Das Nationen-Konzept und die Eisenbahn 2.5.3 Eisenbahn, Kunst und Kulturtransfer 2.6 Resümee 3. Durchsetzung: Ordnung und Eisenbahn - eine Disziplinartechnologie? 3.1 Instrumentarien der Machtausübung 3.1.1 Behördliche Reglementierungen 3.1.2 Betriebspersonal: Normierungen des Verhaltens durch ‚Instructionen‘ 3.1.3 Reisende: Reglements zur Anpassung an die Technologie 3.1.4 Vergleich der ‚Bestimmungen für Reisende‘ mit den ‚Instructionen‘ für die Bediensteten 3.2 Resümee 4. Umsetzung: Codes und Eisenbahn - Symboliken des Technischen 4.1 Symboliken des Immateriellen: die Propagierung der neuen Technologie 4.2 Symboliken des Materiellen: zu Namengebungen bei Lokomotiven 4.2.1 Einleitung 4.2.2 Die (bildungs)bürgerliche Bahn - die Kaiser-Ferdinands-Nordbahn 4.2.3 Die imperialen Bahnen: Wien-Raaber Bahn und Staatsbahn 4.3 Resümee Finale: Ergebnisse und Ausblick - wider die Reduktion von Komplexität Anhang Quellen und Literatur Archivquellen Veröffentlichte Quellen und Literatur Abkürzungsverzeichnis Abbildungsverzeichnis

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Das Exemplarische Lehren im Spiegel der Kritik
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden, Note: 1,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Institut für Wirtschaftspädagogik), Veranstaltung: Vorbereitung des Schulpraktikums in Hauptstudium SS 2008 , 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Ringen um die beste Didaktik beschäftigt Theoretiker und Praktiker, solange es Schule gibt. Im Laufe der Zeit wurden viele didaktische Theorien und Modelle entworfen, weiterentwickelt und mitunter auch wieder verworfen. Ein Problem, das die Didaktiker besonders seit den letzten Jahrhunderten beschäftigt, ist die Vermittlung der Stofffülle, die über die Zeit stetig angewachsen ist. So ist die Menge des jeweiligen Lernstoffs im Zuge der immer stärkeren Verwissenschaftlichung so angewachsen, dass eine Anpassung des jeweiligen Curriculums mit dem Ziel, Schüler effektiv auf das Leben vorzubereiten, immer schwieriger wurde. Im 19. Jahrhundert nahm die durch das Spezialistentum bedingte Fülle an wissenschaftlichen Erkenntnissen in hohem Masse zu, was zu einer enormen Ausweitung der Lehrpläne führte. Dabei wurde besonders kritisiert, dass die Lernziele nicht mehr die wirkliche Welt der jungen Lernenden darstellten. Nach einer 'tiefgreifende[n,CB] Bildungskrise' (Oehlerking-Bähre 1992, S. 156f.) Mitte des 20. Jahrhunderts sah man die Notwendigkeit, die zunehmende Stofffülle in den Lehrplänen einzudämmen, um die Schüler nicht zu überlasten. Die Verfasser der Tübinger Resolution von 1951 forderten, die Stofffülle zu beschränken und hofften, durch das exemplarische Lehren die Effizienz des Bildungssystems zu erhöhen. Der Physiker und Mathematiker WAGENSCHEIN bemühte sich dabei mit seinen Beiträgen zum exemplarischen Lehren um eine Neugestaltung des physikalischen und mathematischen Unterrichts an höheren Schulen, um dem 'Dilemma zwischen Wissen und Verstehen durch Zunahme der wissenschaftlichen Inhalte an Komplexität und Menge' (TWARDY 1983, S. 360) entgegenzuwirken. Seither haben viele Pädagogen und Nicht-Pädagogen das exemplarische Lehren analysiert und dabei das Für und Wider diskutiert. Die Befürworter stellten fest, dass die von WAGENSCHEIN propagierte didaktische Methode ein effizienteres Lernen ermöglichte, weswegen sie sowohl von den Theoretikern als auch von den Praktikern übernommen wurde. Kritiker bemängeln, dass WAGENSCHEIN lediglich ein Ziel angibt, aber kaum einen Weg, dieses Ziel zu erreichen; ebenso, dass die von ihm verwendeten Begriffe nicht erläutert werden, was das Verständnis und die Umsetzung des Konzepts erschweren. Ein Hauptvertreter dieser kritischen Betrachtungsweise ist ENGELBRECHT, der WAGENSCHEINS Ansatz in einer empirischen Studie untersucht hat.

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Stand: 26.10.2020
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